Ein Reisebericht über Usedom

Unsere Kollegin nutze den Erstflug nach Usedom und war begeistert

„Wo ist das und was macht man da?“, das waren die Reaktionen auf meine Urlaubspläne.

Mein heuriges Reiseziel war Usedom in der Ostsee. Die zweitgrößte deutsche Insel ist bei uns zu Unrecht kaum bekannt und total unterschätzt.

 

Nach nur eineinhalb Stunden Flugzeit landet man auf dem beschaulichen Flughafen Heringsdorf (der Flug aus Linz war an diesem Tag der einzige). Mit dem Mietauto gelangten wir rasch zu unserer Unterkunft, was bei einer Insel-Länge von rund 40 km keine Kunst ist, und kamen somit gleich ganz entspannt an. Von unserer traumhaften Ferienwohnung am Achterwasser hatte man einen wunderbaren Ausblick auf den Peenestrom mit seinen kleinen Häfen und viel Natur. Die Insel eignet sich wunderbar zum Radfahren, Wandern oder einfach zum Relaxen. Ob Jung oder Alt, als Paar oder mit Familie – Usedom passt für alle. Kilometerlange Sandstrände, mondäne Seebäder, farbenfrohe Strandkörbe, tolle Fischrestaurants, Bootsausflüge, Robben und Seeadler, ……..und bei Schlechtwetter geht es ab in die Therme oder in eines der vielen Museen und Erlebniswelten. Tipp: Besichtigung des weltgrößten U-Bootes in Peenemünde und ein Besuch der Seebäder Ahlbeck und Heringsdorf sind ein Muss.

 

Wir erlebten eine Woche mit Sonnenschein, Wind und Wolken. Obwohl wir in der Ostsee baden waren, hatten wir auch immer eine Windjacke im Gepäck, denn der Kontrast ist heftig. Wo es windstill war, war es sofort heiß (Sonnenbrandgefahr!), aber wo der Wind an konnte, wurde es sofort frisch. Das gehört hier einfach dazu und die Cafes und Restaurants sind mit windgeschützten, gemütlichen Plätzen darauf eingerichtet.

 

Für alle, die einmal Abwechslung zu den üblichen Urlaubszielen suchen, ist Usedom auf jeden Fall empfehlenswert. Kurze Anreise, Ostsee-Flair (inkl. Strandkörbe und ohne lästige Strandverkäufer), gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, saubere und gepflegte Strände und Anlagen und absolute Entspannung! Mich hat Usedom total überzeugt.